The Christian Ritter Blog


Lauschig
9. Februar 2010, 4:21 pm
Abgelegt unter: Nicht kategorisiert

wird es heute Abend, wenn ich alte, ganz alte, relativ neue und ganz neue Geschichten in der Scheinbar im Lichtspielkino Bamberg vorlese.

Da ich noch drei der ganz neuen bis zum Beginn um 20 Uhr fertig schreiben muss, fällt dieser Eintrag etwas kurz aus. Mehr da.



Frisch gestrichen
26. Januar 2010, 8:13 pm
Abgelegt unter: Off-Slam, Photographie, Poetry Slam | Schlagwörter: , , , , ,

Es wurde wieder Zeit. Ich fand den Header des Blogs nicht mehr hübsch.
Also habe ich es genau andersherum wie der FOCUS gemacht: Außen neu und innen noch das Gleiche.

Das Bild hat Sven Dressler in Halle geschossen, die aufwändige Bearbeitung habe ich letzte Nacht in mehreren Stunden zwischen zwei Schlucken Korn Champagner durchgeführt. Als Vorbild dienten Buchtitel wie “Der Schwarm”, “Der Pate”, Das Parfum”, “Der Spieler”, “Der Dachs”, “Das Bügelbrett”, “Die Distel”, etc., kennt man ja.
Der Titel wird eine neue Erfolgsära dieses Schriftenkonvoluts einleiten, keine Frage.

Meinen Terminen ist zu entnehmen, dass ich im Moment eigentlich gar nicht bloggen sondern mich in Hamburg aufhalten sollte. Tja, nach etlichen Mails, wie wann wo sein und ob überhaupt bin ich schlichterdings zu Hause geblieben, habe dann heute Abend eine Mail erhalten, dass ich gern vorbeischauen könne im Molotow. Der Hubschrauber wird leider grade gewartet, also begnüge ich mich damit, morgen erst nach Lüneburg anzureisen, um die erste Nordtour des Jahres zu begehen.

Alle Bamberger sollten sich schon mal den 9. Februar notieren, da lese ich hier ein Stündchen lang im Lichtspiel vor (“Christian Ritter liest vor”). Flyer liegen aus. Wenn jemand welche sieht, ich bräuchte auch noch ein paar.



Ost Slam Tour (OST)
18. Januar 2010, 6:57 pm
Abgelegt unter: Poetry Slam, Reisetagebuch | Schlagwörter: , ,

Als ich wieder in Bamberg ankam, musste ich feststellen, dass mein Auto um 90 Grad verkehrt auf dem Parkplatz steht. Als ich es geparkt hatte lag noch Schnee. Jetzt ist er verschmolzen und alles Übel wird sichtbar.

In der Ostzone liegen dagegen noch beträchtliche Mengen Schnee herum, was unter anderem damit zusammenhängen könnte, dass er einfach nicht weggeräumt wird. In Magdeburg führte das dazu, dass die Gehwege so aussahen, als seien sie alle für ein stadtweites Beachvolleyballturnier präpariert. In Halle war es nicht ratsam, sich auf Pflastersteine zu begeben (ri-ra-rutsch), genauso wenig, eng an Hausfassaden entlang zu laufen. Die Stadt ist (oder war zumindest gestern noch) mit meterlangen Eiszapfen dekoriert. Aber warum soll man hier übers Wetter reden? Viel wichtiger ist ja wohl die Frage, ob ich alle Bücher verkauft habe. Die Antwort ist: ich hätte mehr mitnehmen sollen.

Dresden

In Dresden ging das Tourchen am 15.1. schon überraschend gut los. Beim Limit Jazz Slam hat man ein paar Sekunden Zeit, um sich mit der Band abzusprechen, die dann den Text mit Musik untermalt, die im besten Fall irgendwie passt. Leider hatte die Band die von mir gewünschte Marseillaise nicht wirklich drauf, wir einigten uns auf “irgendwas anderes”. Beim zweiten Text habe ich ihnen fein säuberlich fünf Grundthemen notiert, die abzuarbeiten waren. Kam alles ganz gut. Ein wenig leichter wurde mir der Durchmarsch durch das nicht abzusehende Ausscheiden von Gauner in der Vorrunde und einen abrupten Textabbruch von Peh im Finale gemacht. Es sollte nicht ihre einzige Niederlage an diesem Abend bleiben.

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Versetzte Vorsätze
30. Dezember 2009, 2:06 pm
Abgelegt unter: My Mustard

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich hier unvorsichtigerweise ein paar Vorsätze notiert. Da stand zum Beispiel “schnellstmöglich meine Diplomarbeit vollenden”.

Nun gut, es kommt jetzt ganz auf die Definition an. Versteht man unter “schnell” eher “schnell” oder eher “innerhalb des nächsten Jahres”? Wenn wir uns auf Letzteres einigen, hab ich es geschafft. Heute Schlag 12 habe ich sie abgegeben.
Die Urlaubsvertretung im Prüfungsamt wirkte zwar eher desinteressiert, was meiner Freude aber keinen Abbruch tat. Es gibt also tatsächlich mal was zu feiern an Silvester.

Ein paar andere der 2009er-Vorsätze, allesamt unrealisiert, nehme ich einfach mit:

  • das Studium abschließen
  • die BahnComfort-Karte erfahren
  • ein neues Buch publizieren
  • mehr Obst essen

Außerdem lege ich die Latte der zu absolvierenden Arbeitstage im Slam- und Lesebereich (i.e. Auftritte) auf 100. Momentan stehen bis April 30 fest, das sollte also zu schaffen sein.

In unmittelbarer Zukunft werde ich vier Geschichten aus meiner Hochkreativzeit kurz vor Weihnachten überarbeiten, zwei Videos drehen, ein paar Weihnachtsgeschenke nachreichen, mich intensiv meiner neuen Einschlafhilfe Six Feet Under widmen und schon am 3. Januar die Slam- und Comedytour 2010 starten. Erstmal nach Schwaben, dann in den wilden Osten und den hohen Norden, mit vier Zwischenspielen im freshen Franken. Genug zu tun. Und das so ganz ohne Nebenaufgabe. So kann’s weitergehen.

Wer morgen noch nix vorhat: in meiner WG ist Party. Du bist eingeladen!



Ein Fest der Bilder
23. Dezember 2009, 8:49 pm
Abgelegt unter: Nicht kategorisiert