„Jetzt noch mal genau so, nur anders.“
„Ein bisserl weniger cool.“
„Zeig mir, dass du da raus willst.“
„Und einmal grimmig.“
Als Bonus zum Lesebeitrag im Rahmen der on3-Lesereihe gab es doch tatsächlich ein Fotoshooting. Olli (a.k.a. Peemaster Grand) und ich, die Kontrahenten gestern Abend in Würzburg, fragten uns schon vor der Türe gegenseitig, weshalb wir drei Stunden vor Beginn da sein sollten. Die Antworten: Posing und Leckereien. Die netten Damen und Herren des Bayerischen Rundfunks luden uns schick zum Essen ein (glaube ich zumindest, kann auch sein, dass ich die Zeche geprellt habe) und dann ging es fast pünktlich und ohne Längen überbrücken zu müssen vor ausverkauftem Haus los.
Unsere exklusiv angefertigten Texte waren beide grandios – glaubt man dem Publikum, das mich mit kanappen drei Stimmen Abstand zum Zweiten (man könnte auch sagen: Letzten, Verlierer, Abschaum, Loser, Donk, …) wählte. Da ich aber zum Termin des Lesereihen-Finales in München eh schon was vor habe, halb so schlimm – nö, gar nicht schlimm. Nie habe ich lieber verloren als gestern. Also echt jetzt. Ganz, ganz wirklich. Außerdem gab’s Pantoffeln als Dankeschön. Von den reißenden Gagenströmen im Hintergrund ganz zu schweigen. So bekommt man immerhin seine Gebühren zurück.
Das, worum es in der Hauptsache ging, meinen Text nämlich („22 km“), kann man sich online jetzt reintun. Ollis Text („Michaels Ende – ein modernes Märchen“ – allein der Titel schon!!) empfehle ich genauso, durch Klick auf’s Bild landet man erst mal bei meinem. Viele Späße!
(c) Edward Beyerle/on3 Radio
Was noch zu erwähnen wäre: mein Buch ist wieder erhältlich. Schon seit ein paar Tagen. Zur Feier der zweiten Auflage wurde das Cover re-designt, kommt jetzt etwas selbstbewusster und weniger fragil daher – so zumindest meine Interpretation.

Damit einher geht eine enorme Steigerung des Sammlerwerts von Auflage eins. Eine sichere Bank im Schrank zu Zeiten weltweiten Wirtschaftsschwunds. Den Satz sagen wir jetzt alle zwanzig Mal auf.
Quarkzwerge enthalten viermal mehr Eisenkram und lustige Vitamine als andere herkömmliche Pampe. Das fördert den Aufbau gesunder Kinderknochen.
Sehen Sie den Vergleich: die Beine des linken Jungen brechen bereits beim ersten Hieb mit dem Vorschlaghammer. Der Junge rechts hat über zehn Jahre nichts als Quarkzwerge gefressen. Bei ihm mussten wir drei Mal zuschlagen.
Verfüttern Sie Quarkzwerge!



