Karin Bertholdes-Sandrock

… ist Schulexpertin der CDU in Niedersachsen. In diesem Artikel berichtet sie uns von ihren tiefsten Ängsten. Es geht um sexuelle Aufklärung und wie man das in welchem Maße denn anstellen soll, an Schulen, von denen sie als Schulexpertin schon öfter gehört hat. Heikel, ganz heikel, das Thema.

Leider haben es nicht alle Zitate der agilen Brillenträgerin (siehe unten) in den Artikel geschafft. Hier ihre lückenlosen Schilderungen:

„Auf keinen Fall“, warnte die 62-jährige Landtagsabgeordnete, „kann es sein, dass beispielsweise Schwule und Lesben in den Klassen allein gegenüber den Kindern auftreten.“

„Wir wissen ja alle, was dann passiert, nicht? Die holen ihr Zauberpulver raus, verpusten es über den arglosen Schülern und Schülerinnen und – zack – alle gay!
Auf dem Heimweg vergiften die Homos dann den Dorfbrunnen mit AIDS. Das ist beides nicht wünschenswert. Man muss doch auch mal an die Kinder denken.
Homosexualität gehört nicht auf den Lehrplan, das gehört in öffentliche Toiletten!“

Zwar unterstütze man das Ziel, „zu Toleranz zu erziehen“, erklärte CDU-Schulexpertin Karin Bertholdes-Sandrock gegenüber der „Nordwest-Zeitung“. „Aber Kinder und Jugendliche dürfen auch nicht überfordert werden“, so die Lehrerin. Es sei falsch, Antworten zu Themen zu geben, „die die Kinder gar nicht beschäftigen“.

„Wir wissen ja, dass die Kinder sich zum Beispiel mit Wurzelziehen, dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nationen und der Photosynthese unglaublich gern und eigentlich pausenlos beschäftigen, nur deshalb wird das alles unterrichtet, auf Nachfrage der Schüler.
Wissen Sie, Schule ist nicht so zu verstehen, dass dort großartig Horizonte erweitert werden sollen.“ (lacht) „Neien, sie soll laut Lehrplan ein einfaches und normales Weltbild vermitteln, wie ich es zum Beispiel verkörpere. Sehen Sie doch nur mal meine Frisur an, die trage ich seit dem Mauerfall.
Früher hat es das doch auch alles nicht gegeben, Homosex, Crystal Meth und all diese Modeerscheinungen. In der guten, alten Zeit hab ich mich recht wohlgefühlt, damals, als einfaches niedersächsisches Schulmädchen. Da gab es zwar mal was mit dem Stock untern Rock, wenn man frech war oder der Lehrer Lust dazu hatte. Aber hat’s mit geschadet? Sehen Sie mich an, ich bin Schulexpertin, ha!“

Sie rückt etwas näher, ihre rosa Brille zurecht und fährt im Flüsterton fort: „Mal unter uns: Wenn wir jetzt Schwule in die Schule lassen, um über ihr Schwulsein zu unterrichten … da spielen die Krankenkassen nicht mit, wenn man die Schüler danach wieder normal machen muss. Die Exorzismen dauern eine Weile, und wir müssen schließlich sparen. Sonst bin ich da auch ganz tolerant, solange nicht einer von denen neben meinem Mann pinkelt.“

Quelle: Wikipedia, Martin Rulsch
Froh darüber, dass ihre Töchter nicht lesbisch sind: Karin Bertholdes-Sandrock. (Bildquelle: Wikipedia, Martin Ruls)
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