Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers – Bald auch in Ihrer Stadt!

Da das Geheimnis nun kein Geheimnis mehr ist, weil es sich schon rasant auf Buchseiten im Netz verbreitet, muss ich es wohl zugeben: Ja, ich habe ein Buch über die Entführung Günther Jauchs geschrieben. Ich habe das komplette Jahr 2012 damit verbracht, der Schinken ist schon lange fertig, wurde ordentlichst durchlektoriert und wartet in einem Münchner Safe darauf, publiziert zu werden. So in etwa wird er dann aussehen, wenn er erhältlich sein wird.

Christian Ritter Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers

Ebendies, die Erhältlichkeit, lässt noch ein bisschen auf sich warten. Wie ich gelernt habe, heißt „Erscheinen im Dezember“ eine Auslieferung Anfang November, und genauso verhält es sich. Glauben wir mal der alten Tante Amazon, dann ist der Erscheinungstermin, gut einprägsam, der 11. 11. 2013. Zumindest in Karnevalshochburgen wird man sich also erst am Folgetag damit beschäftigen können.

Zwei Dinge gibt es nun zu bereden: Worum geht es in dem Buch hinter dem farbenfrohen Cover überhaupt und wann lese ich daraus vor?

Die Strumpfträger-Handlung

Es geht um eine der essentiellen Fragen der Menschheitsgeschichte: Wie geht man mit Scheitern um? Wie damit, eine sicher geglaubte, bedeutende Veränderung des eigenen Lebens doch nicht durchlaufen zu können? Und konkret: Wie geht man damit um, ganz knapp davor zu sein, Günther Jauch bei „Wer wird Millionär“ gegenüber zu sitzen, um um das große Geld zu spielen, diese einmalige Chance dann aber vertut?

Paul Wildensorg ist Supermarktangestellter auf dem Dorfe, lebt mit seinem Mitbewohner Herr Müller auf einem abseits gelegenem Bauernhof und hat eigentlich nur ein Hobby: „Wer wird Millionär“ im Fernsehen ansehen und Günther Jauch verehren. Nach jahrelangen Bemühungen und Bewerbungen gerät er tatsächlich in den Kandidatenpool der Sendung, reist nach Köln zur Aufzeichnung und versagt in den Auswahlrunden kläglich. Was tun?

Es dauert nicht lange, bis Paul und Herr Müller einen naheliegenden Gedanken fassen und einen monströs-verrückten Plan entwerfen: Um trotz allem an die schon eingeplante Million zu kommen, entschließen sie sich dazu, kurzerhand Günther Jauch zu entführen. Schon hat das Leben wieder einen Sinn und wird zudem noch aufregender, als hätte man einfach auf dem Spielstuhl Geld gewonnen.

Und dann geschieht es tatsächlich:

„Irgendwie ist das, wie ein Kind zu bekommen“, sagt Katja. „Was wohl seine ersten Worte sind?“
Jetzt wimmert er ein bisschen im Schlaf und bewegt sich auch. Er zuckt. Lange kann es nicht mehr dauern, bis er die Augen öffnet. Wir halten den Atem an, Herr Müller vergräbt seine Nase in seinen gefalteten Händen. Da passiert es. Günther Jauch öffnet die Augen.
„Was soll das?“, fragt Günther Jauch.
„Wir haben Sie entführt, Herr Jauch“, sagt Katja.

(Copyright Textauszug Christian Ritter/Heyne Verlag 2013)

Die Strumpfträger-Tournee

Derzeit verbringe ich meine Freizeit damit, mir tolle Lesungen zusammenzuorganisieren. Wenn ihr, liebe Leute, Ideen habt, wo man noch so in der Gegend herumlesen könnte, schreibt mir das doch bitte. Von Dezember 2013 bis Mai 2014 habe ich ich weiter nichts vor.^^ Die bestätigten Termine der Strumpfträger-Tournee sind diese:

14. November 2013: Weiden, Buchhandlung Stangl & Taubald / 15. November 2013: Bad Mergentheim, Buchhandlung Moritz & Lux / 21. November 2013: Hamburg, Haus 73 / 1. Dezember 2013: Würzburg, Posthalle / 18. Dezember 2013: Nürnberg, K4 / 17. Januar 2014: Köln, Wohngemeinschaft / 19. Januar 2014: Kiel, Exlex / 29. März 2014: St. Gallen (CH), Literaturtage

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