Februar-Fahrplan: Stuttgart, Reykjavík, München, Wien

Wie so oft, wird die Auftaktveranstaltung des Monats in Würzburg sein. Dort habe ich etwas ganz Besonderes zusammenorganisiert: Die besten Slam-Teams Deutschlands treffen im größten Kinosaal der Stadt aufeinander. Die Teams TTZ, Allen Earnstyzz und Le Poonie reisen am 3. Februar an, genauso wie Renato Kaiser und The Fuck Hornisschen Orchestra als Special Guests. Klingt wie eine Kampfansage, ist auch eine. Und zwar gegen eine Schülerband (Madsen), die mir meine übliche Würzburg-Location (Posthalle) an jenem Tag weggenommen hat. Vielleicht sollten wir einfach beide unsere Locations restlos ausverkaufen und begeistern, dann muss keiner weinen. Bei mir sehe ich da keine Hindernisse.

Nach einer Mini-Schwaben-Tour in Tübingen (Poetry Slam, 4. Februar) und Stuttgart (Gaststar bei Gorbunov & Kienzler, 5. Februar) haue ich dann erst mal nach Island ab. Es war eher eine Spontanentscheidung, diesen Arbeitsurlaub zu buchen. Es lief in etwa so ab: „Haha, dieser Bürgermeister von Reykjavík ist ein sehr lustiger Mensch. Ich werde ihn auf Facebook liken.“ Und etwa 10 Minuten später hatte ich einen mehrtägigen Aufenthalt und ein Hotel gegenüber des Rathauses gebucht. Dass ich nun auch noch Featured Artist beim Poetry Slam in Reykjavík am 8. Februar bin, kam danach zufällig zustande. Sollte jemand zufällig auch da sein, gerne vorbeikommen, ich werde auf Englisch, Deutsch, Esperanto und Volapük performen.

Mittlerweile weiß ich, dass es tatsächlich eine der dümmsten vorstellbaren Ideen ist, ausgerechnet im Februar nach Island zu fliegen. Harter Winter, Blizzards, sowieso alles zu. Hm. Aber ursprünglich war der Trip auch als Schreiburlaub geplant, immerhin ist noch ein Kurzgeschichtenbuch fertigzustellen. Das lässt sich bei einer guten Tasse Walgrütze doch sicher locker aus dem Ärmel schütteln.

Tour Februar

Kaum wieder zurück, gibt es ein Revival einer für mich fast vergessenen Veranstaltungsvariante. Diesmal in der krassen Außenseiterrolle beim Städtebattle Bamberg gegen München. Nicht, dass wir uns verstecken müssten, nur weil in Bamberg ein paar hundert weniger Leute wohnen, aber immerhin hat München Heimrecht und den Deutschen Meister, und so. Wird spannend werden, am 19. Februar.

Am 21. Februar werde ich in Bamberg die Urlaubsvertretung von Mia Pitroff spielen und erstmals die traditionsreiche Comedy Lounge moderieren, was nach dem Slam vor Isländern dann wohl die zweite große Herausforderung des Monats ist. Stand-Up ist ja nicht so mein Ding. Vielleicht schreibe ich einfach eine Geschichte drüber, wie ich eine Comedy-Veranstaltung moderiere und lese einfach die vor.

Zum Abschluss geht es am 27. Februar nach Wien zum Poetry Slam. Als ich das letzte Mal da war, war grade Opernball und ich musste mir das zusammen mit euphorisierten Österreichern im Fernsehen ansehen und mir die sogenannte Prominenz all der Beteiligten erklären lassen. Hat mich auch nicht unbedingt schlauer gemacht. Aber sie haben sich so gefreut!

Ich freue mich auch auf all das, was kommt. Ordentlich und knapp zusammengefasst kann man es auch nochmal auf der Terminseite nachlesen.

 

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