Der größte Slam der Welt

Seit Freitag bin ich schon unterwegs und stehe jeden Tag irgendwo als Slammer oder Moderator auf der Bühne. Man sollte meinen, das Training direkt vor dem großen Ereignis verleihe eine gewisse Sicherheit. Stattdessen schreibe ich Enden um und streiche zusammen und hadere mit mir und den beiden Texten, die für die Vorrunde in Frage kommen. Die permanente Beschäftigung nimmt aber auch die Zeit, in der so etwas wie Aufregung aufkommen könnte. Das ist gut.

Der SLAM2011 startet heute Abend mit großer Eröffnungsgala im Thalia Theater Hamburg (man sagt, die Tagesthemen würden heute ihr Kulturstück dazu bringen), morgen reisen dann 250 Slammer an und nach vielen Vorrunden und Halbfinals trifft man sich dann am Samstag in der O2World zum Finale vor mehreren tausend Zuschauern.

Meine Vorrunde steht schon morgen, Mittwoch, um 21.30 Uhr im Haus73 an. Vier der 11 Starter ziehen ins Halbfinale ein. Klingt machbar, aber da sind sehr gute Leute bei, die ich auch dummerweise alle kenne und mag, und außerdem hatte ich in den letzten Tagen Lospech und war immer als Erster oder Zweiter dran. Ich rechne also damit, dass es nix wird und ich ab 23 Uhr Zuschauer bin. Gibt ja zum Glück genügend andere, denen man die Daumen drücken und mit denen man zur Not auch mal grundlos feiern kann. Ein Fest wird es auf jeden Fall.

„Ich war damals bei größten Slam der Welt dabei“ ist ja auch schon mal ne Anekdote fürs Rentenalter.

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