Herbstour, 1

Hessen, Köln, Hamburg, Tschechien, Ruhrpott – das sind die Einzugsgebiete, in denen ich mich in den nächsten vier Wochen jeweils eine Weile aufhalten werde.

Recht aufregend könnte es zum Beispiel am 26. Oktober werden, an dem ich bei zwei Slams an einem Abend zugegen sein werde. Zuerst moderiere ich in Bergisch Gladbach und nehme dann ein paar Auftretende mit zum Fünfjährigen des Reim in Flammen in Köln, wo wir in der zweiten Halbzeit auftreten. Hoffentlich ist ein Großraumtaxi aufzutreiben in der schmucken Stadt, der so bekannte Persönlichkeiten wie zum Beispiel Heidi Klum und – und – also Heidi Klum entwachsen sind ist. Das ist zwar schon in einer Woche aber in meinem Blöckedenken noch ziemlich weit weg.

Zuerst ist Hessen dran. Der Hessenslam ruft und bietet ein schmuckes Vorprogramm, mit Versorgung und Unterkunft durch Familie und WG Ruppel. Es ist von Kürbissuppe die Rede. Verlauf: Dienstag Gießen, Mittwoch Marburg mit Jazzbegleitung und Donnerstag Mainz. Höchst sinnigerweise klinke ich mich Freitag für einen Abend aus und fliege nach Graz, um Samstag wieder in Marburg beim Finale zu sein und als Special Guest zu eröffnen oder so, das weiß man noch nicht so genau (man = ich). Jedenfalls sind mit David Friedrich und mir die beiden Bayernchamps vor Ort, vielleicht jodeln wir einen on stage. Neuerdings habe ich auf der Bühne ja jegliche Hemmung verloren und singe sogar. Davon können wiederum die Zuschauer des Bamberger Liedermacherslams letzte Woche ein Liedchen singen. Über Hustenbonbons. Zurück zum Thema: Österreich.

In Graz wird „Dead Or Alive Slam“ etwas anders interpretiert als hierzulande. Die Texte der Toten liest man gleich selbst und trägt danach einen selbstverfassten Text mit Bezug zum vorherigen vor. Mit den Textvorschlägen aus Österreich konnte ich nur wenig anfangen, ein kürzlicher Wellnessaufenthalt in Arnd Rühlmanns Badewanne hat mich dagegen auf die richtige Fährte geführt, die da Kurt Tucholsky heißt, wie so oft. „Mutterns Hände“ habe ich schon in feinstem Berliner Dialekt drauf, „Das Elternhaus“ habe ich wild gekürzt, nur mein eigener Text fehlt noch. Aber ich fahre ja viel Zug demnächst. Wird schon.

Wird Ritter einen ordentlichen Text für Graz hinbekommen? Wird er außerdem den anderen neuen Text, den er dringend für Essen braucht und ihn schon in Hessen probelesen wollte, überhaupt anfangen? Warum wird dieser noch geheimnisumwitterte Text in Marseilles spielen? Sind wir mit dem Franzosenbashing nicht langsam mal durch? Wann wird Arnd auffallen, dass seine Quietscheentchen nicht mehr vollzählig sind? Wird auf der After Show Party am Samstag in Marburg auf der Bowlingbahn tatsächlich Bowling gespielt? Kann jemand Ritters Rekord von 224 Punkten übertrumpfen? Wohl kaum!

Geht das gut aus oder nicht?
Lies den kommenden Bericht!

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