Nachbetrachtung

cartmanfebruar

Bei meinem routinierten, desinteressierten Dahinsurfen durchs Web2.0 stieß ich auf dieses hübsche Bild. Erst dachte ich mir „Was die Leute so fotografieren?! Totaler Krempel, das.“ bis ich bei zweiten Hinsehen merkte, dass mir das alles unheimlich vertraut vorkommt. Hatte ich die Hälfte davon nicht vor Kurzem in der Hand? Habe ich „Die Zunge Europas“ nicht als das Buch der Bücher gepriesen, die Hundeschokolade, die Kieler Sprotten, den Brentano und den Playmate-Kalender einem interessierten Publikum präsentiert – begleitet von meinen Interpretationsversuchen?
Ja, habe ich. Was wir hier fein drapiert sehen, ist der Inhalt des „Cartmans“, des konfessionslosen Klingelbeutels beim Würzburger Poetry Slam. Nico Semsrott hat ihn im Februar gewonnen und ihn augenscheinlich heile bis nach Hamburg gebracht. Dazu hat er einen Blogeintrag verfasst. Prädikat lesenswert.

Leicht verwundert bin ich darüber, dass mir die TKKG-Kassette bei der Präsentation entgehen konnte. Schon oft habe ich ja mein fundiertes  Hörspielwissen bei der Slammoderation aufblitzen lassen. Eine Nacherzählung der Folge in zwei Sätzen wäre eine recht einfache Übung gewesen, solange es sich um eine der Folgen 1-100 handelt. Zu erkennen ist das leider recht schwer – auch bei achtfacher Vergrößerung im Photoshop. Schade.

Wer nicht nur sehen, sondern auch hören möchte, dem seien die heute frisch geupdateten und mit mp3s aus den letzten 2 Monaten bestückten Präsentationsorgane des Würzburger Poetry Slams, die myspace-Seite und der YouTube-Account, empfohlen.

Neuigkeiten zu unserem Veranstaltungsort gibt es übrigens nicht.

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3 Gedanken zu “Nachbetrachtung”

  1. Um die entscheidende Info nachzuliefern: Es handelt sich um TKKG-Folgen „Der Schatz in der Drachenhöhle“ und „Das Geschenk des Bösen“. Jetzt darfst du sie in zwei Sätzen zusammenfassen und ich prüfe vielleicht nach, ob es stimmt.

    Ansonsten: Danke Würzburg. Es war mir ein Vergnügen!

  2. Beim „Schatz in der Drachenhöhle“ lässt Tarzan zu Beginn verlautbaren „Ich kämpfe nicht gegen Weiber.“, außerdem geht es wie so oft um eine Rockerbande mit schweren Motorrädern.

    „Das Geschenk des Bösen“ hat irgendwas mit Spielsucht zu tun.

    Über eine meiner Lieblingsfolgen wie „Die weiße Schmuggleryacht“, „Die Bettelmönche aus Atlantis“ oder „Die Nacht des Überfalls“ mit den Patschnik-Brüdern und Volker Fatz hätte ich natürlich mehr Informationen geben können.

    Stellvertretend: bitte!

Meine wichtige Meinung hierzu:

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