Merkwürdige Dialoge (9): Gender Studies

Wir, ein Trinkkumpan und ich, sitzen rauchenderweise im Eingangsbereich einer Bamberger Kneipe und schauen die Leute an.
Ein androgynes Wesen erregt unsere Aufmerksamkeit.

Ich: Kuck dir den an!
Er: Die meinste wohl.
Ich beäuge sie/ihn kritisch.
Ich: Meinste wirklich?
Er: Diese Gesichtszüge – eindeutig weiblich. Und die langen Haare.
Ich: Aber in der Hose hat er vorne ne Beule.
Er: Das ist ne Falte, die liegt halt ungünstig.
Ich: Quatsch!
Er:
Ich: Beule!
Er: Falte!
Ich: Beule!
Er:
Ich: Wollen wir ihn mal fragen?
Er: Egal, wie die Antwort ausfällt, es kann nur peinlich werden.
Ich:
Er: Lassen wir’s?
Ich: Lassen wir’s.

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2 Gedanken zu “Merkwürdige Dialoge (9): Gender Studies”

  1. WAS eigentlich fragen? „Was bist du eigentlich?“ ist schließlich eine Frage, die man die meisten Menschen lieber nicht fragen sollte. (Oder: unbedingt fragen sollte – je nachdem, ob man Selbstreflexionsfähigkeitsoptimist ist oder nicht)

Meine wichtige Meinung hierzu:

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