Bewerte mich dreckig!

Ständiges Slammen verdirbt einen. Zumindest hinsichtlich der Beurteilungskraft des eigenen Schaffens. Man ist es ja gewohnt, einen Text vorzulesen und dafür Punkte zu bekommen, oder Applaus, oder Wäscheklammern, und schließlich Alkohol oder Bücher. Man bekommt Feedback und gewöhnt sich dran.

Da fragt man sich dann schon bei Verrichtungen des täglichen Lebens, warum nicht öfter mal eine Jury anwesend sein kann, die Wertungtafeln hochhält. „Für das geputzte Waschbecken kriegst du 4 von 5 Punkten.“ oder „Klasse, dass du dir wieder einen Salat gemacht hast statt Döner zu holen. 5 Punkte!“ oder „Zum wiederholten Male einen Punkt für dein Einfühlungsvermögen.“

Wenn man dann noch so was Ähnliches macht wie einen Slamtext zu schreiben, wiegt das Bedürfnis nach Beurteilung noch sehr viel mehr. Im konkreten Fall habe ich das erste Kapitel meines Romans „Post ist da“ online gestellt. Doof nur, dass von den angeblich 500 Mitgliedern auf der Seite sich aktuell erst DREI die Mühe gemacht haben, mich zu bewerten. Und das nicht mal sonderlich überschwänglich.
Wenn also „irgendjemand“ grade 10 Minuten Zeit hat, ich würde mich freuen. Hier geht’s lang.

Nachtrag April 2008: Nachdem mein Wettbewerbsbeitrag in der ersten Runde rausgeflogen ist, existiert nun auch die Seite nicht mehr. Ob es da einen Zusammenhang gibt?

Advertisements

Meine wichtige Meinung hierzu:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s