Favoritensterben

Mal wieder eine neue Erfahrung gemacht, gestern: An zweiter Position beim Nürnberger Slam gestartet und sofort deutlichen Punkterückstand geerntet. Keine Aussicht mehr auf Finale. Wobei mein Antritts- so manchen Schlussapplaus geschlagen hätte (meinen eigenen um Längen), aber das wurde leider nicht mit einberechnet. Zu diesem frühen Zeitpunkt dachte ich noch, die Jury würde tatsächlich irgendwie abwägen und sei ernst zu nehmen. Aber die waren alle nur betrunken, wie man rückblickend mit Gewissheit sagen kann.

Nun gut, hab mich relativ schnell an die überraschende Situation gewöhnt und meine Trauer über mein Ausscheiden verarbeitet, indem ich mehr Bücher als üblich verkauft habe. Auch ne Lösung. Außerdem fiel dem großen Favoritensterben auch Kollege Lange zum Opfer. Bin mir recht sicher, dass Lange ebenso wie ich damit gerechnet hat, im Finale noch einmal ran zu dürfen. Er hat es wenigstens nicht auf der Bühne gesagt … Führende Wettanbieter (SchlumpfWin) hatten uns beide klar favorisiert. Wobei ich Felix Brenner auch ganz vorne auf der Rechnung hatte. Zurecht, wie wir nun wissen.

Dennoch, der Der Nürnberger Slam war einmal mehr ein Fest, dessen man sich schämen hätte müssen, es zu verpassen. Allein das schon erwähnte Hochjubeln auf die Bühne hat die Anreise lohnenswert gemacht. Da konnte man sich mal wieder wie Jesus Jean-Baptiste Grenouille Thomas Gottschalk fühlen.
Werde mein Möglichstes und noch viel mehr tun, um die Erwartungshaltung, die da aufkam, beim nächsten Mal mehr als zu übertreffen. Versprochen! (mehr dazu im gleich folgenden Post)

Ein einzelnes Foto hab ich auch gemacht. All die Zuschauer, die überstürzt das K4 verlassen haben, werden sich grämen, wenn sie nun sehen, was sie verpasst haben: Der Weihnachtsmann hat noch vorbeigeschaut, mit seiner Gitarre:

weihnachtsfrau.jpg
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2 Gedanken zu “Favoritensterben”

  1. Ja, das mehr mehr Party als Slam, das war keine Stimmung mehr, das war ein Hexenkessel! Ein Wunder, dass man bei den ernsten Texten dann doch irgendwie Ruhe in die Meute gebracht hat. Trotz Weihnachten der wohl unbesinnlichste Slam der Saison. Dafür Rock ’n Roll. Und einmal Heavy Metal! Uiuiui, aber anstrengend. Das Orga-Team ist wahnsinnig geschlaucht ob der Besuchermassen und Doppelbelastung (Glühweinstand). „Ich will nen Cowboy als Mann“ sang übrigens der Weihnachtsmann, der eine Frau war. Gut, dass es wohl bald einen Liedermacher-Slam geben wird! Näheres wird demnächst verraten…

Meine wichtige Meinung hierzu:

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