Man muss nicht immer gewinnen

Es ist vollbracht. Ich habe soeben den strangesten (sprich: sträindschesten) Text beendet, den ich je geschrieben habe.
Ein Kunstmärchen, mit diversen Handlungsebenen, dazu reichlich Verschmelzung von Realem und Idealem, gebrochene Wahrnehmungsperspektiven, visionäre Rauschzustände, und so weiter. Die Schlussapotheose ist wahrhaft göttlich (Literaturwissenschaftlerinsider). Näheres dazu steht in der Theorie der Progressiven Universalpoesie der Romantik nach Friedrich Schlegel.

Ein Vogel spielt eine große Rolle, diverse Pilzarten, ein Gemälde von Carl Spitzweg und Tocotonic. Auch wenn ich mir zu 95 Prozent sicher bin, keine einzige Stimme dafür zu erhalten, wird der Text Dienstag Abend beim Bamberger Slam seine Weltpremiere feiern. Und danach entweder in den Kanon der Gegenwartsprosa eingehen – oder in den Schredder. Ich bin jetzt schon so aufgeregt, dass ich wahrscheinlich gar nicht schlafen können werde.

Nur für den Schredder-Fall und für die Nachwelt: Der Text heißt/hieß „Bildbeschreibung // Wie Zwitschi zu Spitzweg fand // Ein Kunstmärchen“ und wird hier veröffentlicht werden, wenn die Zeit dafür gekommen ist.

Ritter wird mit wehenden Fahnen untergehen! Fuck it all!
Wenn das mal kein Grund zu kommen ist:
morph club, Bamberg, Dienstag, 20 Uhr. Bis dennsn!

Zusatz 14. November: Hab ichs nicht gesagt? Wo krieg ich jetzt auf die Schnelle nen Schredder her? Ach, ich packs einfach in mein drittes Buch…

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