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AAAARGH, UMPF, NÄÄG, NICH, GRRRML!!!
Etwa diese Laute musste ich vorhin von mir geben, als ich Kerner angeguckt habe und die Gesprächsrunde um Grinsebert Bastian Sick und Wolf Schneider auf das Thema “vermeidbare Anglizismen in der deutschen Sprache” kam.
Ich wusste genau, was die beiden gleich von sich geben würden und schämte mich schon im Voraus dafür fremd.
In gefühlten 30 Rhetorikseminaren, Seminaren zur politischen Bildung im Zivildienst und sprachwissenschaftlichen Veranstaltungen in der Uni habe ich die beiden lustigen Paradebeispiele schon um die Ohren getönt bekommen. Daneben etwa genauso oft in “gut recherchierten” Artikeln gelesen.
“Die Leute glauben ja, dass”, heißt es dann immer als Einleitung. So natürlich auch diesmal.
(”Die Leute” im Sinne von “die Dummen, die grade die Privaten gucken”.)
Und dann gehts los.
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Altherrenpose
Mein Opa läuft gelegentlich auch so herum. Beobachtet habe ich die Pose auch bei Besitzern mittelständischer Unternehmen gesetzteren Alters, die über Fachmessen flanieren und mit herrschaftlichem Blick Neuheiten und alle unter 40 herabwürdigen. Aufrechtesten Ganges versteht sich, denn diesen verursacht die stützende Hand im Rücken - bei der Altherrenpose. Beim Forchheimer Slam hat Dieter G. auf der Bühne vorgeführt, wie’s geht. Aus der Backstageperspektive sah das recht eindrucksvoll aus:
Wissen macht Oh! Im alten Ägypten wurde den Sklaven die linke Hand auf den Rücken gebunden, damit sie ihre Herren nicht beim Einschenken vergiften konnten. Im Grunde ist die Situation noch heute die gleiche, wenn man in vornehmen Restaurants bedient wird. Der kurzfristige Versuch, in den 1960ern in den USA eine Boxliga zu installieren, bei deren Kämpfen ein Arm auf den Rücken gebunden wird, scheiterte kläglich. Nach Vietnam nahm die Liga überraschend wieder ihren Betrieb auf - ohne Seile.