Gespeichert unter: Merkwürdige Dialoge
Wir, ein Trinkkumpan und ich, sitzen rauchenderweise im Eingangsbereich einer Bamberger Kneipe und schauen die Leute an.
Ein androgynes Wesen erregt unsere Aufmerksamkeit.
Ich: Kuck dir den an!
Er: Die meinste wohl.
Ich beäuge sie/ihn kritisch.
Ich: Meinste wirklich?
Er: Diese Gesichtszüge – eindeutig weiblich. Und die langen Haare.
Ich: Aber in der Hose hat er vorne ne Beule.
Er: Das ist ne Falte, die liegt halt ungünstig.
Ich: Quatsch!
Er: …
Ich: Beule!
Er: Falte!
Ich: Beule!
Er: …
Ich: Wollen wir ihn mal fragen?
Er: Egal, wie die Antwort ausfällt, es kann nur peinlich werden.
Ich: …
Er: Lassen wir’s?
Ich: Lassen wir’s.
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Ein Nachtfalter hat es sich eben auf meinem Bildschirm gemütlich gemacht.
Was mache ich im Affekt dagagen? Einen Screenshot!
„Warum ist hier in letzter Zeit eigentlich so wenig los?“, fragt Gisbert H. aus N. per Telegramm.
Keine Sorge, das wird auch noch eine Weile so bleiben. Schließlich ist grade Sommerpause, sowohl was den Slam- als auch den Unibetrieb betrifft, ich lerne fleißig für eine der Diplomprüfungen und schreibe noch fleißiger an meiner Diplomarbeit herum (Thema: Interessenkonflikt im dualen Rundfunksystem angesichts des Entwurfs zum 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag / Conflict of interests in the German dual broadcasting system facing the draft for the 12th modulation of the Interstate Treaty on Broadcasting).
Heute allerdings gabs mal wieder einen Auftritt und – was soll ich sagen? – ich müsste lange nachdenken, um einen passenden Vergleich zu finden, und dazu habe ich grade keine Lust. Auf die Schnelle vielleicht: Es ist, wie wenn man hunderte Kilometer im indischen Ozean schwimmt und schließlich eine rettende Insel mit einem Schnitzel mit Pommes und einem Fass Bier drauf findet. (mehr…)



