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War eben im Prüfungsamt, meine Scheine einreichen, um mal gezielt auf die Diplomarbeit zusteuern zu können.
Das läuft dann so:
„Medienrecht, Übung.“
„Hier bitte.“
„Hauptseminar Neuere Deutsche Literaturwissenschaft.“
„Hier bitte.“
„3 Exkursionstage, Europäische Ethnologie.“
„Hier bitte.“
(und so weiter)
Am Ende dann die nette Frau zu mir: „So, dann haben wir ja alle.“
Vor mir liegen allerdings noch zwei Scheine.
Ich: „Und was ist mit den zwei Hauptseminaren in Kommunikationswissenschaft?“
Sie: „Ach? Moment… oh, die hatte ich schon angeklickt, gut dass Sie’s sagen.“
Tja, wenn man sowas nur vorher wüsste. Man könnte sich ganz easy mehrere Wochen Hausarbeitsanfertigung sparen und dafür mal öfter in Urlaub fahren.
Bei eBay gibt’s bestimmt auch nen guten Preis dafür:
HS-Schein, Uni-Bamberg, ab 1 Euro, sofort kaufen für 49,99.
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Neben meinen mannigfaltigen Tätigkeiten, die studieren, Bücher schreiben, viel viel auftreten, moderieren, eine Rockband managen und mich sponsorn lassen umfassen (exemplarische Aufzählung), bin ich auch Comedyautor beim sympathischen Internetradio Uni-Vox.
Ab heute bin ich auch Hubert van Oylen.
Hubert van Oylen ist der Star der neuen Comedyreihe „Uni-Vox unterwegs – mit Hubert van Oylen“ - ein gar sinniger Titel, denn es geht um den Außenreporter Hubert van Oylen – der unterwegs ist, für Uni-Vox, in aller Welt, und darüber hinaus.
Hubert ist zeitlich und örtlich völlig ungebunden und meldet sich im Verlauf der ersten Staffel aus dem Weltall, aus einem Walfisch in der Antarktis und aus dem Götz von Berlichingen (rein exemplarische Aufzählung).

In der ersten Folge geht es noch etwas bodenständiger zu, Hubert ist im Bundestag und versucht, sein Mikro von Claudia Roth zurückzuerobern. Zeitgleich mit diesem Post feiert die Sendung Premiere bei Uni-Vox.
Und schon gibt es sie zum Anhören und Downloaden auf Hubert van Oylens myspace-Profil
[Copyright Uni-Vox. Text/Konzept: Christian Ritter. Aufnahmeleitung/Produktion: Philipp Süßmann]
Hubert van Oylen – unentwegt unterwegs!
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Alte, ständig wiederholte und zutreffende Moderatorenweisheit:
„Der Erste hats immer am schwersten!“
Es ist wieder mal soweit. Fortuna ist eine Bitch!
Nachdem ich letzten Sonntag in Fürth als Erster gezogen wurde und letztendlich den zweiten Platz gemacht habe, am darauffolgenden Montag in Ansbach als Zweiter gezogen wurde und nicht mal ins Finale kam (wie lang ists her??), wurde ich gestern in Bamberg – was wohl – wieder als Erster gezogen, habe nach Ausklammerung gerade noch so den Sprung ins Finale geschafft und wurde wieder Zweiter.
Nils Rusche hatte den Sieg gestern natürlich durch seinen Vorrundentext, der so schön und traurig war, dass ich mir hurtig Tränen wegwischen musste, völlig verdient.
Trotzdem verdamme ich alle Glücksfeen und Lotterietrommeln, die mir gerade zuverlässig die denkbar ungünstigsten Startpositionen bescheren. Wenn ich eine Hexe auftreiben kann, werde ich euch alle mit einem Fluch belegen! Ich habe schon in der Lokalpresse inseriert: „Suche rothaarige Frau, die …“
Sponsoring Agreement – das stand über dem Vertrag, den ich Montag Morgen mit der SOPHIST GmbH in Nürnberg geschlossen habe.
Was verbirgt sich dahinter?
Es ist nicht ganz so geschäftsmäßig wie es sich anhört. Die Sophisten haben mich zum Künstler des Jahres 2008 erkoren und unterstützen mich bzw. meine Auftrittstätigkeit in diesem Jahr – großzügig, und auch mit klassischen Sponsoringartikeln wie Hemden mit Firmenlogo.
Es wird eher die Ausnahme bleiben, dass ich als Litfaßsäule die Bühne erklimme oder vor meinen Texten aufsage „Wenn Sie sich übrigens mal ein System oder eine Software entwickeln lassen möchten – SOPHIST!“ Obwohl ich mir das eigentlich ganz lustig vorstelle. Meine penetranten Werbeeinblendungen sind (zumindest dem Würzburger Publikum) durchaus bekannt.
Meiner Freude über die Unterstützung tut das alles keinen Abbruch. Die Firmenmitglieder haben sich am Montag als sehr interessiert an der Slammerei geoutet und fanden auch meinen (mir spontan aufgedrängten) Textvortrag ganz gut. Was noch dazukommt: Die Idee, den Künstler des Jahres SOPHISTicated artist zu nennen, stammt von mir selbst – und wurde zu meiner Verwunderung sofort übernommen. Mal wieder eine Referenz als Werbetexter.
Das neue, süße Banner links wird sich also hier eingewöhnen. Heute wurde ich auch schon im Firmenblog willkommen geheißen.
Ich war ja mal, vor etwa drei Jahren, Comedychef bei unserem sympathischen Uni-Radio Uni-Vox. Das bin ich jetzt wieder. Es wird was ganz ganz tolles Neues geben, die Skripts stehen schon. Aber darum gehts gar nicht.
Ich dachte ja, sie seien verschollen, aber vor Kurzem sind ein paar Folgen der alten Comedy „Die WG“ wieder aufgetaucht. Echte Klassiker! Da hatte die Telekom noch Monopolstellung, die Frau hat brav gekocht und alle wollten das Hausschwein Schopenhauer essen. Man kann richtig nostalgisch werden – und sich das alles ANHÖREN.

