Ein Abend wie ein Hefeteig
Poetry Slam Würzburg

So sieht das aus Egoperspektive aus, wenn man auf der Bühne im akw steht. “Man” ist in diesem Fall Schlumpf, der den Dezember-Slam gewonnen hat.
Anfangs sah es gar nicht sooo rosig für den Slam aus, denn es waren nur zwei Leute im Hut Helm und das Publikum dröppelte auch nur recht langsam ein.
Plötzlich hatten sich dann immerhin vier Teilnehmer und 120 Zuschauer zusammengefunden und die Spiele konnten beginnen. Die erste Runde war – rückblickend – mehr oder weniger zum Aufwärmen da. Alle vier kamen weiter (= der Moderator konnte sich erneut nicht dem Publikum widersetzen). Wie aus dem Nichts tauchte dann auch noch ein fünfter Slammer auf und es ging – mit spontan geändertem Abstimmungsmodus – weiter und ran an den Speck. Im Wettbewerb (der Name erscheint wie durch Zauberhand beim Überfahren des Bilds mit dem Mauszeiger):
Hinweis: An den Bildern wurden keinerlei Veränderungen vorgenommen. Die grandiosen Lichteffekte ergeben sich durch die Bühnenfestbeleuchtung. Unprofessionelles Gegenlichtfotografieren tat sein Übriges. Sieht doch ganz, wie sagt man heute, freaky aus.
Weiter im Text: Schlumpf und Bibercap zogen ins Finale ein. Wie oben ja schon steht, durfte Schlumpf letztendlich den Cartman in Empfang nehmen. Diesmal gefüllt mit Plastikhandschellen, einem Militärkatalog, einer Robbie Williams – CD, einem Pinsel und viel mehr Sinnvollem.
Fazit: Sah es zu Beginn nach ganz wenig aus, was geboten werden würde, so wurde dem geschätzten Publikum doch durch geschickt inszenierte Dramaturgie ein höchst genussvoller Abend mit etwa 15 Texten von fünf Teilnehmern und einem Moderator geboten. Voller Erfolg!
Zusatz: Wenn sich der geneigte Leser auch für den Inhalt der Texte interessiert, vielleicht hat ja mittlerweile jemand was im Frankenslam-Forum geschrieben (keine Garantie).
Weitere Impressionen:




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